Drum prüfe, wo Dein Haus sich gründet…

Böse Überraschungen im Bauverlauf sind ungewünschte Kostentreiber und ein großes Ärgernis für alle Beteiligten. Darum sollte dem Thema Baugrund rechtzeitig Aufmerksamkeit geschenkt werden. Wie wird sichergestellt, dass die Risiken minimiert werden?

Welche Rolle spielt der Baugrund?

Im Zusammenhang mit der Errichtung oder Veränderung eines Gebäudes geht es bei einer zutreffenden Beurteilung des Baugrunds um folgende Kriterien:

  • Hindernisse: Grundwasser, vorhandene Leitungen, Reste früherer Bauwerke
  • Altlasten und Kontaminierungen (Auffüllungen oder frühere Nutzungen)
  • Schichtenaufbau im Baugrund unterhalb des Gebäudes zur Beurteilung der Tragfähigkeit
  • Homogenität im Gründungsbereich zur Vermeidung stark unterschiedlicher Setzungen oder gar Schiefstellungen
  • Standsicherheit der Baugrube und der Leitungsgräben (evtl. Sicherungsmaßnahmen)
  • Einschätzung von Risiken für angrenzende Bauwerke

Wer trägt das Risiko?

Das Baugrundrisiko trägt der Bauherr. Vor einem Grundstückskauf empfiehlt sich daher eine eingehende Überprüfung der Verhältnisse durch einen Geologen.

nordreisender / photocase.com

Wird der Bauherr angemessen beraten und unterstützt?

hauserpartner diskutiert das Thema Baugrund frühzeitig. Der Bauherr wird umfassend beraten, mit dem Ziel, unnötige Kosten und Verzögerungen zu vermeiden.

Alle Beteiligten profitieren davon, wenn bereits zu Beginn des Planungsprozesses fundierte Kenntnisse zum Baugrund vorliegen. Nur dann können Gebäudeentwurf und Gründungskonzept auf die tatsächlichen Randbedingungen abgestimmt werden. Außerdem lassen sich in diesem Fall alle relevanten Maßnahmen schon sehr früh kalkulieren, in der Kostenberechnung darstellen und bei der Budget- und Bauzeitplanung berücksichtigen. Diese Vorgehensweise gibt Kostensicherheit, vermeidet Mehrkosten für Umplanungen sowie Zeitverzögerungen im Bauablauf.