Wohnen und Arbeiten im Herzen von Altensteig

Jahr: ab 2017Status: in Planung
Wohnfläche ca. 1.200 m²Plan: hauserpartner
Gewerbefläche ca. 400 m²
Rosenplatz Altensteig

Der Rosenplatz in Altensteig wird neu mit zwei Wohngebäuden und einem Geschäftshaus bebaut. Das Konzept von hauserpartner überzeugte im Wettbewerb.

Ausgangslage

Nach dem Abbruch des evangelischen Gemeindehauses hatte die Stadt Altensteig das 1400 qm große Gelände in der Rosenstraße von der Kirche erworben und einen Wettbewerb über die bauliche Nutzung ausgeschrieben. Eine besondere Chance stellte die Möglichkeit dar, das historische Gasthaus „zur Rose“ in die Neugestaltung mit einzubeziehen. Die Eigentümer erklärten sich bereit, das alte Gebäude abzureißen und den Neubau im Rahmen einer gemeinsamen Platzgestaltung vorzunehmen. Aus dem Wettbewerb ging das Konzept von hauserpartner als Sieger hervor.

Konzept

Geplant sind vier giebelständige Baukörper: ein Ärztehaus mit Wohnungen an der Ecke Bädergässchen/ Rosenstraße, ein Boardinghouse als neue „Rose“ mit Gastronomie im Erdgeschoss und Außengastronomie sowie im rückwärtigen Bereich zwei mehrgeschossige Wohngebäude für Mehrgenerationen. Insgesamt entstehen somit ungefähr 20 Wohnungen und eine Gemeinschaftspraxis, die alle barrierefrei erreichbar sind. Die Gebäude sind verbunden über eine Tiefgarage, welche stadträumlich günstig, an der abgewandten Seite, neben der „Rose“ erschlossen wird. Es ist ein nachhaltiges Energiekonzept für die Gesamtanlage unter Nutzung des städtischen Nahwärmeanschlusses vorgesehen.

Städtebauliche Aspekte

Zwischen den Gebäuden spannt sich ein kleiner geschützter Innenhof auf. Zum Fluss hin plant die Stadt eine Aufweitung des Rosenplatzes mit Abtreppung zum Flussufer. Die angegliederten öffentlichen Nutzungen der „Rose“, des Ärztehauses sowie der im Bau befindlichen Volksbank beleben den neu entstehenden Rosenplatz und verleihen der Stadtmitte von Altensteig ein neues Gesicht. Die Baukörper selbst fügen sich in ihrer Dachform und Stellung sowie der Massstäblichkeit in die umgebende Bebauung der Altstadt ein und schaffen einen harmonischen Einbezug der Stützmauer in das Altensteiger Stadtbild.

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