Wohnen und Arbeiten im Herzen von Altensteig

Jahr: ab 2017Status: in Planung
Wohnfläche ca. 1.680 m²Plan & Visualisierung: hauserpartner
Gewerbefläche ca. 60 m²

 

Der Rosenplatz in Altensteig wird neu mit einem Wohn- sowie einem Wohn- und Geschäftshaus bebaut. Das Konzept von hauserpartner überzeugte im Wettbewerb.

Ausgangslage

Nach dem Abbruch des evangelischen Gemeindehauses hatte die Stadt Altensteig das 1.400 qm große Gelände in der Rosenstraße von der Kirche erworben und einen Wettbewerb über mögliche bauliche Nutzungen und deren architektonische Umsetzung ausgeschrieben. Eine besondere Chance stellte die Möglichkeit dar, das historische Gasthaus „zur Rose“ in die Neugestaltung mit einzubeziehen. Die Eigentümer erklärten sich bereit, das alte Gebäude abzureißen und den Neubau im Rahmen einer gemeinsamen Platzgestaltung vorzunehmen. Aus dem Wettbewerb ging das Konzept von hauserpartner als Sieger hervor.

Konzept

Geplant sind drei giebelständige Baukörper: ein Wohngebäude mit Gewerbe im Erdgeschoss an der Ecke Bädergässchen / Rosenstraße sowie im rückwärtigen Bereich zwei mehrgeschossige Wohngebäude, die  durch unterschiedlich angelegten Größen der Grundrisse eine mehrgenerationale Nutzung zulassen. Insgesamt entstehen somit 23 Wohnungen und eine Gewerbeeinheit, die alle barrierefrei erreichbar sind. Unter dem Wohngebäude liegt eine Tiefgarage, welche stadträumlich günstig, an der abgewandten Seite, neben der „Rose“ erschlossen wird. Es ist ein nachhaltiges Energiekonzept für die Gesamtanlage unter Nutzung des städtischen Nahwärmeanschlusses vorgesehen.
Der Bau beginnt im Mai 2019 und wird im Frühjahr 2021 fertiggestellt.

Städtebauliche Aspekte

Zwischen den Gebäuden spannt sich ein kleiner geschützter Innenhof auf. Zum Fluss hin plant die Stadt eine Aufweitung des Rosenplatzes mit Abtreppung zum Flussufer. Die angegliederten öffentlichen Nutzungen der „Rose“, des Wohn- und Gewerbehauses sowie der im Bau befindlichen Volksbank beleben den neu entstehenden Rosenplatz und verleihen der Stadtmitte von Altensteig ein neues Gesicht. Die Baukörper selbst fügen sich in ihrer Dachform und Stellung sowie der Massstäblichkeit in die umgebende Bebauung der Altstadt ein und schaffen einen harmonischen Einbezug der Stützmauer in das Altensteiger Stadtbild.

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